Wolfram Euler und Konrad Badenheuer: Sprache und Herkunft der Germanen


Wolfram Euler & Konrad Badenheuer
Sprache und Herkunft der Germanen
Abriss des Protogermanischen vor der ersten Lautverschiebung
Verlag Inspiration Un Limited
Hamburg, London 2009.

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Otto von Bismarck


Sprache und Herkunft der Germanen

Abriss des Protogermanischen vor der ersten Lautverschiebung

Die Sprache ist der Schlüssel zum Verständnis eines Volkes. Während die lebenden Sprachen eine unüberschaubare Fülle an Material zur Untersuchung bereit halten, nimmt die Schwierigkeit für den Sprachwissenschaftler mit zunehmendem Alter der Sprache rasch zu. Die älteste Tonaufzeichnung stammt gerade einmal aus dem Jahr 1860, für ältere Sprachstudien muss man sich mit schriftlichen Aufzeichnungen begnügen. Reichen die Untersuchungen so weit zurück, wie die von Euler & Badenheuer, beginnt das, was man gemeinhin als "Abenteuer Forschung" bezeichnet. Ein Wagnis, ein steiniger Weg, an dessen Ende jedoch Erkenntnisse stehen, die nicht nur die Sprachwissenschaften selbst beeinflussen. Kulturgeschichte, soziales Gefüge, Lebensumstände, Wanderungen, Aufenthaltsorte, Blüte und Niedergang, der Einfluss anderer Kulturkreise, zu einer Vielzahl von Aspekten und Fachgebieten kann der Sprachforscher hier beitragen. In diesem Fall nicht zuletzt viele Einsichten zu Geschichte und Herkunft unserer Ahnen.

Die Abhandlung von Euler & Badenheuer ist ein wissenschaftliches Werk, zudem handelt sie von einem nicht sehr verbreiteten Spezialgebiet. Das macht den Gebrauch von Fachtermini ebenso unvermeidlich, wie ein gewisses Fundament an Grundkenntnissen zum Verständnis hilfreich ist. Um ihre Erkenntnisse dennoch einem möglichst breitem Leserkreis zugänglich zu machen, verwenden die Autoren soweit irgend möglich einen klaren, gut verständlichen Schreibstil, ohne dadurch den wissenschaftlichen Anspruch des Werkes zu gefährden.

Wer mehr wissen möchte, über unsere früheste Geschichte, das Leben und die Sprache unserer Ahnen, den läd die "Sprache und Herkunft der Germanen" zu einer spannenden Zeitreise ein. Eilige Interessenten, aber nicht nur diese, sind herzlichen eingeladen, das Werk direkt beim Verlag zu bestellen. Hierzu genügt eine kurze, formlose Mail an: info@verlag-inspiration.de 

 

Vollständiges Literaturzitat:

 

Wolfram Euler & Konrad Badenheuer
Sprache und Herkunft der Germanen
Abriss des Protogermanischen vor der ersten Lautverschiebung
Verlag Inspiration Un Limited
Hamburg, London 2009

 

Stimmen aus der Fachwelt:

 

„Die Rekonstruktion des Germanischen hat eine lange Geschichte, die mit Jacob Grimms Deutscher Grammatik (1822 - 1837) einsetzt. Nach Grimm besteht der Ausgangspunkt bei der Rekonstruktion des Gemeingermanischen in der vergleichenden Analyse des Materials aus den germanischen Einzelsprachen. Bei der sozusagen ,aufsteigenden' Rekonstruktion des Germanischen wird logischerweise stets vom am frühesten überlieferten Sprachmaterial ausgegangen. Dass die Materialgrundlage für frühe Sprachstufen spärlich ist, bereitet bei diesem Verfahren beträchtliche Schwierigkeiten. Euler geht den umgekehrten Weg, indem er das Material der verwandten indogermanischen Sprachen als zusätzlichen Ausgangspunkt verwendet und sozusagen ,absteigend' eine Sprachstufe herausfiltert, aus der letztlich die germanischen Einzel sprachen hervorgegangen sind. Das Neuland betretende Werk basiert auf profunder Kenntnis des linguistischen Materials und der wissenschaftlichen Fachliteratur. Für die weitere Beschäftigung mit dem Germanischen ist es von grundlegender Bedeutung."
Prof. Alfred Bammesbergei; Eichstätt

 

„Die frühe Geschichte der germanischen Sprachen war lange geprägt von der Frage, inwie¬weit das Keltische und dessen Entwicklung Einfluss auf das Germanische genommen hat. Wolfram Euler kann aufgrund bester Kenntnisse der historischen Grammatik der indogerma¬nischen Sprachen zeigen, dass diese Auffassung zu einem gewissen Teil zu revidieren ist. Das gelingt nicht zuletzt deshalb, weil er die Namenforschung in seine Überlegungen einbezieht. Euler macht deutlich, dass Heimat und Entfaltung der germanischen Sprachen (und wohl auch Völker) in erster Linie in einem Spannungsfeld zwischen Baltisch, Slawisch sowie den keltischen und italischen Sprachen zu sehen ist - und deswegen kaum in Skandinavien, son-dern in Mitteleuropa geschehen sein dürfte. Wer sich für die Entwicklung der germanischen Sprachen in der Bronze- und Eisenzeit, seit ihrer Herauslösung aus einem indogermanischen Dialektgebiet interessiert, sollte dieses Buch in die Hand nehmen."
Prof Jürgen Udolph, Leipzig