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Literaturhinweise

Freiheit ohne Freiheit des Informations- und Gedankenaustauschs gibt es nicht. Zur Freiheit des Informationsaustauschs gehört die Möglichkeit, sich über Sachverhalte und Meinungen beliebig informieren zu können, wie auch die aktive Information, also seine eigenen Erkenntnisse und Meinungen anderen frei und ohne Befürchtung von Nachteilen mitteilen zu dürfen. Dies schließt ausdrücklich das Recht auf Irrtum ein, denn welcher Mensch kann für sich in Anspruch nehmen, alles zu Wissen oder die absolute Wahrheit zu kennen. Vielmehr kann jede Äußerung immer nur den momentanen Stand der Überlegungen darstellen und beinhaltet demzufolge immer, auch wenn Sie formal als Aussage formuliert sein mag, eine Frage an die anderen, eine Aufforderung zum Dialog mit dem Ziel einer weiteren Annäherung an die Wahrheit. Aus dieser Einsicht heraus lehne ich jede Form der Zensur, auch die vermeintlich "gut gemeinte" ab, denn es gibt keine freie Meinungsbildung, wenn die meinungsbildenden Informationen zuvor gefiltert wurden. 

In diesem Sinne soll hier vor allem auf solche Literatur hingewiesen werden, die Gedanken und Informationen zur deutschen Geschichte beisteuert, die man im  mainstreamorientierten Sortiment der Buchhandelsketten vergeblich suchen wird.