Thilo Sarrazin
Deutschland schafft sich ab
Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
Deutsche Verlagsanstalt
gebunden, 464 Seiten.
22,99 Euro
Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben. Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird. Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont niemanden. Er zeigt ganz konkret, wie wir die Grundlagen unseres Wohlstands untergraben und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs Spiel setzen. Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern. Dass das so ist, weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, davon handelt dieses Buch.
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wurde am 29. Juni 1929 in Wesermünde als Sohn eines Diplomingenieurs geboren. Er besuchte die Gymnasien in Dortmund, Fulda und Arnsberg und studierte nach dem Zweiten Weltkrieg Geschichte an den Universitäten Göttingen, Tübingen, Freiburg i. Br., Gainesville (Florida/USA) und Paris. 1955 promovierte er zum phil. in Freiburg, 1961 habilitierte er sich in Kiel.
Ab 1955 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität in Freiburg, nach 1961 bis 1966 als Dozent in Kiel. 1962/1963 nahm er eine Gastprofessur in Chandigarh (Indien) an. 1967 erhielt er einen Ruf als ordentlicher Professor für Neuere Geschichte an die Universität Stuttgart, an der er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1997 tätig war. Während dieser Zeit nahm er 1967/1968 ein Gastprofessuren an Universität Oxford (England) und 1972/1973 an der Universität Tel Aviv in Israel an. 1997 wurde Jäckel emeritiert.
Jaeckel ist Mitglied im PEN-Zentrum, seit 1967 SPD-Mitglied und leitete 1991/1992 die Historiker-Kommission, die mit der Neukonzipierung der "Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald" betraut war (im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft und Kunst). 1994-99 Vorsitz des Kuratoriums der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Im Jahr 1999 erhielt Jaeckel hierfür das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an. Weitere wichtige Publikationen Jäckels sind:
"Die deutsche Frage 1952-56" (1957)
"Die Schleswig-Frage seit 1945" (1959)
"Frankreich in Hitlers Europa" (1966)
"Hitlers Weltanschauung" (1969; erw. Ausgabe 1981)
"Deutsche Parlamentsdebatten" (1970/71)
"Hitler. Sämtliche Aufzeichnungen 1905-1924" (1980)
"Hitler in History" (1984)
"Hitlers Herrschaft" (1986)
"Umgang mit Vergangenheit" (1989)
"Der Tod ist ein Meister aus Deutschland": (1990; mit Lea Rosh)
"Enzyklopädie des Holocaust" (1993; Hrsg. mit P. Longerich und Julius H. Schoeps)
"Das deutsche Jahrhundert" (1996)
"Ein deutsches Denkmal: Der Streit um das Denkmal für die ermordeten Juden Europas" (1999; zus. mit Lea Rosh, Christoph Stölzl, Jakob Schulze-Rohr, Peter Fuchs, Tilman Fichter, Werner Hofmann)
Mitherausgeber der "Stuttgarter Beiträge zur Geschichte und Politik" (1967-80), der "Historischen Studien" (1977-99) sowie der sechsbändigen "Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" (1983-87)
Eberhard Jäckel betreut als Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats die Geschichtszeitschrift "Damals", die seit Jan. 1993 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart erscheint.
Ergänzende Deutschland-Dokumente: