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Bedeutende Historiker

Eigentlich nur als Nebenrubrik gedacht, befindet sich die Übersicht der bedeutenden Historiker noch in einem Stadium, das man nicht einmal als Rohbau bezeichnen möchte. Umso erstaunlicher die Resonanz gerade auf diesen Abschnitt. Wobei ein Historiker mehr als 80 % der Zuschriften auf sich vereinigt: Guido Knopp, Chefhistoriker des ZDF.

Wirklich freuen dürfte er sich darüber aber nicht, denn die Zuschriften kritisieren ausnahmslos seine als tendenziös, unausgewogen und in der Aussage deutschfeindlich empfundenen Beiträge. In diesem Sinne wird die Kritik in teils vehementer Form auch auf Deutschlanddokumente übertragen, wie z. B. in dieser eMail vom Mai 2011: „... wie können Sie bloß Hellmut Diwald in einem Atemzug nennen mit zwei der übelsten Vertreter des PC-Mainstreams, Stürmer und Knopp? Damit diffamieren Sie ihn und disqualifizieren sich selber!“

Hierzu möchte DD wie folgt Stellung nehmen:

1. Der Begriff „Bedeutende Historiker“ ist völlig wertfrei gemeint, und soll lediglich zum Ausdruck bringen, dass die aufgeführten Historiker auf die ein oder andere Art und Weise einen bemerkenswerten Einfluss auf das Geschichtsbild hatten bzw. haben.

2. Die Liste ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. Aus dem Umstand, dass ein Historiker hier aufgeführt ist oder nicht lässt sich also nichts über seine Bedeutung im Vergleich zu anderen ableiten.

3. Zum Vorwurf speziell gegen Guido Knopp bleibt festzustellen, dass es zunächst mal sein Verdienst ist, der jüngeren deutschen Geschichte so einen breiten Raum im deutschen Fernsehen geschaffen zu haben, so dass allein hierdurch die Abhängigkeit von ausländischen Produktionen verringert wurde.

Dass die Berichte durchgängig an die regierungsamtliche Sichtweise und den linken Zeitgeist angepasst sind, liegt an der Art und Weise, wie nicht zuletzt die „öffentlich-rechtlichen“ Medien organisiert sind und gesteuert werden. Man muss davon ausgehen, dass jedes Abweichen vom offiziell gewünschten Geschichtsbild zum Aus der Sendungen und der beruflichen Karriere von Guido Knopp geführt hätte.

In diesem Zusammenhang sei nur an Schicksal des ehemaligen CDU Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann erinnert. Ein in jeder Hinsicht integerer und charakterstarker Politiker, der sich mit leidenschaftlichem Interesse und dem kriminalistischen Scharfsinn mit der dominierenden Rolle der Juden in der massenmordenden bolschewistischen Geheimpolizei der frühen Sowjetunion auseinandergesetzt hatte, und allein aufgrund der Erwähnung einiger historisch unbestrittener Tatsachen zunächst aus der CDU-Bundestagsfraktion gemerkelt wurde, und schließlich auch sein Abgeordnetenmandat verlor.

Man sieht also, inwieweit selbst der deutsche Bundestagsabgeordnete frei in seiner Entscheidung und nur seinem Gewissen verpflichtet ist. Zurück zu Guido Knopp sollte damit klarwerden, dass zu keinem Zeitpunkt auch nur die Chance bestand, ausgewogenere, die deutsche Situation fair beleuchtende Beiträge zu produzieren, geschweige denn zu senden. Deutschland befindet sich in einer Art Renaissance des Biedermeier. Beschauliche politische Ruhe, und was gedruckt, gesendet und gedacht wird, bestimmt man oben, wenn nicht anderswo. Dies ist beklagenswert, aber kein Grund zur Verzweiflung. Denn eines hat uns die Geschichte zu allen Zeiten gelehrt: Nichts ist so beständig, wie der Wandel.